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Unser Dorf hat Zukunft
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Siegerdörfer ausgezeichnet

Festzelt in Vlatten
Festzelt in Vlatten

Festhalle in Oberveischede
Festhalle in Oberveischede

Volkstanzgruppe
Auftritt der Volkstanzgruppe aus Schale

Die Siegerdörfer im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wurden am 11. November in Oberveischede und am 25. November in Vlatten ausgezeichnet.

Voll war es bei den Preisverleihungen im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft". Minister Eckhard Uhlenberg und Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, überreichten die acht Gold-, 24 Silber- und 26 Bronzemedaillen. Zusätzlich wurden 19 Dörfer mit Sonderpreisen ausgezeichnet. Insgesamt haben 1.042 Dörfer aus ganz NRW am Wettbewerb teilgenommen. 28 Dörfer aus dem Rheinland und 30 Dörfer aus Westfalen schafften über die Kreiswettbewerbe die Qualifikation für die Endrunde.

Mit den Medaillen waren auch wieder Geldpreise verbunden. 1 500 € gab es für die Golddörfer, 750 € für die Silberdörfer und 500 € für die Dörfer, die mit einer Bronzenen Medaille geehrt wurden. Auch die Landesbewertungskommission war bei dieser Feierstunde mit dabei. Mit einem Blumenstrauß wurde den Mitgliedern der Kommission für ihren Einsatz in der Bewertung gedankt.

"Der Dorfwettbewerb mit seiner nun 45-jährigen Geschichte ist ein fester Bestandteil unseres Landes geworden", betonte Minister Uhlenberg bei der Preisverleihung. "Er hat sich im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt, viele neue Elemente aufgenommen und neuen Anforderungen und Herausforderungen an die Dörfer Rechnung getragen. Der Wettbewerb will die vielfältigen Funktionen der Dörfer darstellen und das Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Umwelt und sozialen Aspekten zeigen.“ Heute stünden eine nachhaltige Entwicklung und koordiniertes bürgerschaftliches Engagement stärker im Vordergrund. Diese veränderten Anforderungen drückten sich im neuen Titel des Wettbewerbs ’Unser Dorf hat Zukunft’ und in den neu gestalteten Ehrentafeln und Urkunden aus, so der Minister.

Der Wettbewerb stärke den Zusammenhalt in den Dörfern und das alleine sei bereits ein herausragender Erfolg dieses Wettbewerbs. Darauf wies Kammerpräsident Frizen hin. Ein weiterer Erfolg sei die Verbesserung der Zusammenarbeit von Verwaltung und den Dorfgemeinschaften. Die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis würden durch die Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Wettbewerb wesentlich verbessert. „Ich wünsche mir sehr, dass der Wettbewerb in den nächsten Jahren in Nordrhein-Westfalen mit gleicher Intensität, aber auch mit der Begeisterung in den Dörfern fortgeführt werden kann“, betonte der Kammerpräsident.